Verdächtige Vorgänge im Windvorranggebiet

Am Sonntag dem 17. April 2016 wurde ein BMW-Motoirradfahrer beobachtet, wie dieser im Bereich Diemer im Windvorranggebiet FD_08 so lange um einen Rotmilanhorst fuhr, bis dieser von seinem Horst aufgeschucht wurde.
Ebenfalls wurde in der Nähe eines Horstes bewusst Lärm z. B. durch Motorsägen verursacht.
Sollten Sie verdächtige Aktivitäten in FD_08 beobachten, melden Sie dies bitte uns unter der Mailadresse kontakt@gegenwind-stoppelsberg.de. Danke!

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Klug wählen!

Die Kommunalwahl kommt näher. Damit geht es auch um die Neubesetzung der Regionalversammlung Nordhessen, in der über die Windvorranggebiete abgestimmt wird.

Es ist wichtig, bei der Kreistagswahl diejenigen Kandidaten der Parteien zu unterstützen, die sich gegen den Windkraftausbau engagieren.

Im Landkreis Fulda sind aktuell (Stand ist Auswertung der 2. Offenlage) über 3.000 Hektar für Windkraftanlagen geplant. Die Regionalversammlung besteht aus 41 Mitglieder, die von den Kreistagen gewählt werden.

Die aktuelle Regionalversammlung und ihre (7) Mitglieder aus Fulda, die alle für 3.000 Hektar Windkraftflächen im Landkreis Fulda gestimmt haben, sind:
Dr. Walter Arnold, MdL, CDU
Sabine Waschke, SPD
Dr. Norbert Herr, MdL, a.D., CDU
Werner Hartmann, Grüne
Bernd Woide, Landrat, CDU (Fraktionsvorsitzender)
Berthold Dücker, CDU
Daniel Schreiner, Stadtbaurat Fulda (auf Vorschlag CDU)

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Mitglieder der BI als Kandidaten für das Gemeindeparlament

Am 6. März 2016 finden Kommunalwahlen statt. Die Vorsitzenden der BI wollen sich auch auf der kommunalpolitischen Ebene für die Ziele der Bürgerinitiative engagieren. Durch einen entsprechenden parteiübergreifenden Druck auf kommunaler Ebene lassen sich Anliegen besser durchsetzen.

Es treten an:
1. Vorsitzender Martin Lohfink für die SPD (Listenplatz 16)
2. Vorsitzender Christian Heß für die CDU (Listenplatz 8)

Gehen Sie zur Wahl! Nutzen Sie Ihre Chance.

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Korrektur der PM vom 3. Juli

Nach einem konstruktiven Gespräch unseres Vorsitzenden Martin Lohfink mit dem Geschäftsführer Herr Schwarz von Oktoberwind, macht dieser deutlich, dass die Firma Oktoberwind in dem Vorranggebiet FD_08 keine Windkraftanlagen plant.
Die Planungen sind von einem anderen Projektierer initiiert.

Wir sind hier einer Fehlinformation aufgesessen, die wir korrigiert haben. Dafür entschuligen wir uns.

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Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt Windkraftanlagen bei Steinbach ab

Es ist schon bedauerlich, dass Redaktionen von “Bürgerzeitungen” wie beispielsweise das WIR Pressemitteilungen nach ihren eigenen Kriterien bearbeiten und so ihre eigene Meinungen zu steuern. Seit drei Wochen wird diese nicht abgedruckt. Hier die Pressemitteilung unsererseits:

Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt Windkraftanlagen bei Steinbach ab

Die Bürgerinitiative „Gegenwind am Stoppelsberg“ zieht eine erste Zwischenbilanz und blickt auf eine bisher arbeitsreiche und erfolgreiche Zeit zurück. Neben unserem erfolgreichen Aktionstag am 11. April 2015 haben wir die Zeit der zweiten Offenlegung zum Teilregionalplan Windenergie des Regierungspräsidiums Nordhessen genutzt, um zahlreiche Widersprüche gegen die Ausweisung des Windvorranggebietes FD_08 zu sammeln. Dabei wurden von der Bürgerinitiative rund 500 Widersprüche eingesammelt und dem Regierungspräsidium in Kassel von den beiden Vorsitzenden Martin Lohfink und Christian Heß überreicht. Von 1746 Wahlberechtigten in den Ortsteilen Steinbach, Ober- und Unterstoppel, Dittlofrod und Körnbach haben zusätzlich 771 Personen gegen das Windvorranggebiet in den Unterschriftenlisten unterschrieben. Unberücksichtigt sind die persönlich eingereichten Widersprüche der Bürgerinnen und Bürger.
Im Regierungspräsidium Kassel sind aus dem Landkreis Fulda 8.500 von insgesamt 32.000 Einwendungen eingegangen, wie im Haupt- und Planungsausschuß am 15. Juni 2015 berichtet wurde. Alleine das spricht eine deutliche Sprache für unsere Region!

Zudem engagierte sich die Bürgerinitiative zusammen mit den anderen Bürgerinitiativen in der Marktgemeinde Burghaun unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Simon Sauerbier in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe. In den zahlreichen Treffen wurden die Gründe und Aspekte zusammengetragen, die gegen die Ausweisung von Windenergie in der Marktgemeinde Burghaun sprechen. Gemeinsam wurde ein Rechtsanwalt engagiert, der auf dieser Arbeitsgrundlage einen Widerspruch für die Marktgemeinde und für unsere Bürgerinitiative verfasste. Dieser wird auch weiterhin unsere Arbeit unterstützen.
Die klare Haltung des Bürgermeisters und des Gemeindevorstandes zur Ablehnung von Windkraftanlagen in unserer Gemeinde unterstützen wir durch unser Mitwirken in dieser Arbeitsgruppe. Ebenfalls liegt dem Gemeindevorstand ein Antrag unserer Bürgerinitiative vor, gemeindeeigene Flächen in den Windvorranggebieten nicht zur Verfügung zu stellen. Darüber wird in einer der nächsten Sitzungen abgestimmt werden und ein positives Votum würde die klare Haltung weiter untermauern.

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Helfern unserer Bürgerinitiative sowie der Marktgemeinde Burghaun mit Bürgermeister Simon Sauerbier für ihre Unterstützung.

Vor allem in der nächsten Zeit müssen wir besonders Aufmerksam sein: Das Windvorranggebiet ist im Blickpunkt eines Projektierers, der hier trotz aller massiven naturschutzfachlichen Bedenken einen Windpark mit sieben Windkraftanlagen errichten möchte. Es ist schon traurig, dass man nicht die Meinung der Bevölkerung akzeptiert und daher zusätzlich mit großem finanziellem Aufwand naturschutzfachliche Gutachten erstellen lassen muss, weil man seitens der Politik auf Landes- und Bundesebene sowie der Projektierer gegen den Willen der Menschen aus reiner Profitgier vorgeht.

Hinweis (8. Oktober 2015): Es handelt sich nicht, wie ursprünglich geschrieben, um den Projektierer Oktoberwind, sondern um einen Projektierer mit ähnlichem Namen. Dafür entschuldigen wir uns.

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Erfolgreicher Aktionstag und zahlreiche Widersprüche zum Windvorranggebiet

Der erfolgreiche Aktionstag am 11. April hat viele Wellen geschlagen. Die Hessenschau berichtete darüber wie auch die lokalen Medien. In den letzten Wochen haben wir zahlreiche Widersprüche gesammelt, dabei wurde eine tolle Quote von bis zu 50% in einzelnen Ortsteilen erreicht. Diese Widersprüche werden wir in den kommenden Woche beim Regierungspräsidium in Kassel abgeben.
Auch über die Einspruchsfrist hinaus werden wir vor Ort mit den Bürgern gegen eine Ausweisung des Windvorranggebietes und einem Bau von Windkraftanlagen am Stoppelsberg entgegentreten. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die zahlreichen Helfer, die in den einzelnen Ortsteilen die Widersprüche eingesammelt und somit zu dem erfolgreichen Gelingen beigetragen haben.
Die Bürgerinitiative “Gegenwind am Stoppelsberg” hat darüber hinaus zusammen mit den anderen BIs in der Marktgemeinde Burghaun und mit der Marktgemeinde an einem gemeinsamen Einspruch mitgewirkt, der durch einen beauftragten Rechtsanwalt dem Regierungspräsidium überreicht wird. Darin wird deutlich, dass für Windkraftanlagen in der Marktgemeinde Burghaun kein Platz ist.

FZ zur Ballonaktion am 11. April

Bericht von Osthessennews

Bericht der Hessenschau (ab Minute 9:55)

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Einladung zum Aktionstag am 11. April 2014

Die Bürgerinitiative lädt zu einem gemeinsamen Aktionstag gegen das geplante Windvorranggebiet FD_08 zwischen Steinbach und Stoppel ein. Wir wollen gemeinsam ein weithin sichtbares (!) Zeichen gegen den ungehemmten Ausbau von Windkraftanlagen in unserer Heimat setzen. Dazu sind neben einem Infostand auch die Vertreter der Politik geladen.

Der HR (Hessenschau) will darüber berichten!

Die Aktion findet in der Stoppler Straße am Ortsausgang von Steinbach nach Oberstoppel statt. Beginn ist ca. um 11:30 Uhr.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

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Pressespiegel (7. Januar)

Einige Medien haben über die Gründung unserer Bürgerinitiative berichtet,

u.a. die Hünfelder / Fuldaer Zeitung online (5. Januar 2015):
Steinbacher BI fürchtet Profitgier der Windparkbetreiber

die Hersfelder Zeitung (6. Januar 2015):
Gegen Windkraft am Stoppelsberg

In der Printausgabe vom 6. Januar war ein sehr lesenswerter Artikel dazu enthalten:
2015-01-06 Presse HZ BI Stoppelsberg

Ferner sind auf lokalo24.de und in WIR Burgaun die Pressemitteilung im Wortlaut zu finden.

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Pressemitteilung: Gründung der BI “Gegenwind am Stoppelsberg”

Gründung, Ziel und Mitglieder

Die am 17. Dezember 2014 gegründete Bürgerinitiative „Gegenwind am Stoppelsberg“ ist eine Solidargemeinschaft mit dem Ziel, die geplante Vorrangfläche für Windenergieanlagen (FD 008) nördlich von Steinbach zu verhindern.

Zum geschäftsführenden Vorstand des Vereins gehören:

1. Vorsitzender: Martin Lohfink
2. Vorsitzender: Christian Heß
Schriftführer: Herbert Horatschek
Kassierer: Andreas Kiel

Der Verein zählte zur Gründungsveranstaltung bereits 60 Mitglieder. Diese kommen vor allem aus den Orten Steinbach, Dittlofrod, Körnbach, Oberstoppel und Unterstoppel.

Hintergründe der Windvorrangfläche FD 008 am Stoppelsberg

Nach Vorgabe der Hessischen Landesregierung sollen 2% der Landesfläche für die Energiegewinnung durch Windkraftanlagen verfügbar sein. Diese prozentuale Vorgabe gilt auch für den Landkreis Fulda, jedoch nicht für jede einzelne Gemeinde. Daher kommt es, bedingt durch das Biosphärenreservat Rhön, zu einer Aufkonzentration der Windvorangflächen in den übrigen Gemeinden, besonders auch in der Marktgemeinde Burghaun.

Da durch die erste Offenlegungsphase im Frühjahr 2014 besonders zahlreiche Widersprüche aus dem Landkreis Fulda eingegangen sind, die zur Verringerung der geplanten Windvorrangflächen führten, hat man das bisher aus naturschutzfachlichen Gründen nicht berücksichtigte Gebiet FD 008 nördlich von Steinbach mit 107 Hektar in die zweite Offenlegung im Februar 2015 mit aufgenommen, um die prozentuale Vorgabe zu erfüllen. Das Gebiet umfasst die Bereiche Wildkaute, Salzberg, Hurasweiher und Aspenfeld. Darauf können ca. 20 Windkraftanlagen mit einer Höhe von 200 bis 250 Meter entstehen.

Karte Lage FD_008 (anklicken zum Vergrößern)

 

Standortsteckbrief FD 008 (Quelle: RP Kassel)

Lage: nördlich von Steinbach, Marktgemeinde Burghaun, Eiterfeld
Fläche: 107 Hektar
Windgeschwindigkeit: 5,75 Meter pro Sekunde (berechnet)
Landschaftsbild: erhebliche Beeinträchtigung (Stoppelsberg, Burgruine Hauneck) einer ungestörten weiträumigen Blickbeziehung zum Hessischen Kegelspiel bis nach Thüringen und in die Hochrhön
Artenschutz: Suchraum ist Rastplatz (Hurasweiher) mit regionaler Bedeutung für Kiebitz und weitere Offenlandarten. Lage in überregional bedeutsamen Vogelzuglinie. Rotmilan-Brutvorkommen südlich des Suchraumes. Offenlandflächen sind als Nahrungshabitat geeignet.
Bewertung: Es bestehen erhebliche Bedenken aus naturschutzfachlicher Sicht.

Standpunkte der BI „Gegenwind am Stoppelsberg“

Wir sind gegen die Ausweisung der Vorrangfläche FD 008 für Windenergieanlagen:

  1. Zerstörung von Flora und Fauna, Vernichtung von schützenswertem Lebensraum für Mensch und Natur durch Profitgier der Windparkprojektierer und –betreiber wegen übermäßiger Subventionierung durch das EEG.
  1. Windkraftanlagen verunstalten das Landschaftsbild nachhaltig und tragen nicht zur durchgängigen Stromversorgung bei. Es entstehen Industrieanlagen mit mindestens 200 Metern Höhe und 600 Quadratmeter vollversiegelter Fläche, die die Standortqualität und Attraktivität unserer Orte für Tourismus und Neubaugebiete nachhaltig verschlechtert. Die Grundstücke verlieren an Wert.
  1. Steinbach kann keine Neubaugebiete mehr ausweisen: Bedingt durch den Abstand von 1000m des aktuellen Ortsrandes zum Vorranggebiet kann sich Steinbach nicht weiterentwickeln.
  1. Gesundheitliche Belastungen für die Anwohner durch Infraschall, Schlagschatten und Windgeräusche. Gefährdung von Mensch und Tier durch Eiswurf und Blitzschlag, besonders entlang der Wanderrouten zum Stoppelsberg.
  1. Wir fordern ein parteiübergreifendes Handeln in der Marktgemeinde Burghaun: Ablehnung des Windvorranggebietes durch die Gemeindevertretung und des Bürgermeisters, sowie die Erstellung eines Gutachtens, das die artenschutzrechtlichen Gründe untermauert.

Der Vorstand

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Bürgerinitiative “Gegenwind am Stoppelsberg” offiziell gegründet

Am 11. Dezember 2014 fand die Gründungsveranstaltung unserer Bürgerinitiative in Steinbach statt. Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Ahlborn für seinen aufschlussreichen Vortrag und Ortsvorsteher Jochen Hosbach für die gute Vorbereitung! Rund 100 Steinbacher, Stoppler, Dittlofroder und Burghauner waren im Gasthof “Zum Adler” in Steinbach anwesend, um sich zu informieren und die Bürgerinitiative mit Leben zu erfüllen. Mit eurem Zuspruch werden wir unser Bestes geben, für eine Rücknahme der Windvorrangfläche FD_008 zu kämpfen!

2014-12-15 Gründung BI 22014-12-15 Gründung BI

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